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Netzwerk Kulturplanung

Das Netzwerk Kulturplanung ist offen für alle, die hauptamtlich in einer Kulturverwaltung arbeiten und an strategischer Kulturentwicklung interessiert sind.

Die Ziele des bundesweit einmaligen Netzwerks sind:

  •     Kommunikation und Transparenz fördern
  •     fachlichen Austausch stärken und voneinander lernen
  •     Qualifizierung ermöglichen
  •     fachliche Diskussionen über aktuelle Themen, ggfs. mit externen Expert:innen, führen

Das Netzwerk trifft sich in der Regel einmal jährlich. Jedes Treffen hat einen thematischen Schwerpunkt. Wenn Sie Interesse haben mitzuarbeiten, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Vorherige Treffen

29. Oktober 2021Strategische Kulturplanung in Coronazeiten

Digital

Die Impulsgeber:innen Kirsten Minkel (Arnsberg), Johanna Trockels (Bielefeld), Claudia Schwidrik-Grebe und René Lankeit (beide Marl) teilten ihre Erfahrungen mit der Durchführung ihrer Kulturplanungen während der Pandemie.

Aus dem lebendigen Austausch ergaben sich ein paar gemeinsame Erfahrungen. So war man sich einig, dass digitale Beteiligungsformate die Dynamik und Bindungspotenziale von Präsenzveranstaltungen nicht ersetzen können. Es empfiehlt sich, wenigstens die Abschlussveranstaltung zu einem Planungsprozess analog durchzuführen. Allerdings haben digitale Formate den erheblichen Vorteil, dass andere Zielgruppen wie Jugendliche besser erreicht werden und in die Planungsprozesse einbezogen werden können.

Ein Screenshot des Zoom-Meetings, mit den Gesichten der Teilnehmer:innen in Kacheln dargestellt

25. August 2020Schwer erreichbare Zielgruppen in Beteiligungsprozesse einbeziehen

Hörstel

In ihrer Einführung betonte Dr. Yasmine Freigang die Bedeutung des Themas: „Strategische Kulturentwicklung ohne Beteiligung der Zielgruppen ist heutzutage nicht mehr möglich. Welche Tipps und Instrumente gibt es, um Menschen zu aktivieren sich an Entscheidungsprozessen in ihrer Kommune zu beteiligen?“

Im ersten Durchgang stellte die Referentin Marion Stock von der Stiftung Mitarbeit theoretische Grundlagen und praktische Handlungsansätze zur Bürger:innenbeteiligung vor. In der anschließenden Gruppenarbeit stellten die Netzwerker:innen gemeinsame Erfahrungen fest, wenn es darum geht Menschen zu erreichen und zu beteiligen. Und sie diskutierten die unterschiedlichen Chancen und Herausforderungen in ihren jeweiligen Kommunen.

Gruppenfoto der Teilnehmer:innen

24. April 2019Förderpraxis

Herford

Das Schwerpunktthema des Treffens war die  Förderpraxis in Hinblick auf Vereinfachung und Entbürokratisierung des Landes NRW. Zu diesem Thema hielt Gerhard Vogt, ehemaliger Leiter der Projektgruppe Zuwendungspraxis der AG für wirtschaftliche Verwaltung, einen Impulsvortrag.

Darüber hinaus stellte Kulturberaterin Prof. Dr. Gesa Birnkraut den Kulturentwicklungsprozess in Herford vor.

Gruppenfoto der Teilnehmer:innen

28. November 2018Zukunftslabor Kultur

Herten

Dr. Birgit Schneider-Bönninger, Leiterin des Kulturamts Stuttgart, berichtete über die Verwandlung des dortigen Kulturamts in ein visionäres Zukunftslabor. Diese geht zurück auf den Kulturplanungsprozess der Stadt „Kultur im Dialog“ 2011 bis 2013.

Dr. Markus Morr stellte die Ergebnisse der Evaluation der Kulturplanungsprozesse in Westfalen-Lippe vor. Die zugehörige Publikation finden Sie hier.

Gruppenfoto der Teilnehmer:innen

27. Februar 2018Kunst im öffentlichen Raum

Lippstadt

 

  • Claudia Schwidrik-Grebe, Geschäftsführerin des Kultursekretariats NRW Gütersloh, stellte die Plattform „NRW skulptur“ vor.
  • Wolfgang Streblow, Fachdienstleiter Kultur und Weiterbildung der Stadt Lippstadt und Gastgeber des Netzwerktreffens, berichtete, wie Kunst im öffentlichen Raum in Lippstadt organisiert ist.
  • Der Künstler und Hochschuldozent Prof. Markus Ambach aus Düsseldorf stellte unter anderem das Projekt „Der urbane Kongress“ vor.
  • Georg Elben, Leiter des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl und Vorsitzender des Arbeitskreises „Kunst im öffentlichen Raum“ innerhalb der RuhrKunstMuseen berichtete über „Neuenthüllungen“ und andere Projekte im Ruhrgebiet.

Gruppenfoto der Teilnehmer:innen

9. Mai 2017Digitalisierung in der kommunalen Kulturarbeit

Gütersloh

Die Netzwerker:innen stellten die Verschiedenartigkeit der Aufgaben fest, von der Digitalisierung des materiellen Kulturerbes und Social Media bis zu Open data und neuen Kunst- und Kulturformen in der digitalen Welt bzw. durch die neuen digitalen Möglichkeiten.

Einen Blick in die Zukunft warfen Fachleute der Uni Paderborn. Sie stellten ihre Idee eines „OWL-Kultur“-Portals vor, eine gemeinsame Plattform für Kultur und Tourismus in OWL. Im Austausch darüber ging es vor allem um die organisatorischen und technischen Herausforderungen. Herausgestellt wurde die politische Dimension, nämlich das Zusammenrücken der Region durch die gemeinsame Arbeit an diesem Portal.

Gruppenfoto der Teilnehmer:innen

6. Dezember 2016Virtuelle Kulturplattformen

Hagen

Ausgehend von der neuen Kulturplattform für den Kreis Höxter www.netzschafftkultur.de tauschten sich die Netzwerker:innen über verschiedene Plattformen aus und schauten sich sowohl Beispiele aus Westfalen wie auch aus anderen Teilen Deutschlands an. Dabei diskutierten sie über die verschiedenen Tools wie Kalender, Landkarten oder Ticketing, technische und organisatorische Schnittstellen und die Frage, was eine moderne, nutzer:innenorientierte Plattform können muss.

Gruppenfoto der Teilnehmer:innen

3. Mai 2016Kulturplanung in Gütersloh/ Kulturpolitisches Leitbild

Hattingen

„Der Kultur neuen Schwung geben“ war das Motto, unter dem Beigeordneter Andreas Kimpel über den Kulturplanungsprozess in Gütersloh berichtete. Gütersloh (Kreis Gütersloh) gehört wie Netphen (Kreis Siegen-Wittgenstein), Dülmen (Kreis Coesfeld), Borken (Kreis Borken) und Lippe (Kreis Lippe) zu den Kommunen, die sich nach dem Vorbild der durch den LWL initiierten Kulturagenda Westfalen auf den Weg gemacht haben, in einem beteiligungsorientierten Prozess strategische Ziele und konkrete Maßnahmen für die Kulturarbeit zu entwickeln.

Das zweite große Thema des Netzwerktreffens war „Kulturpolitisches Leitbild“. Die Netzwerker:innen analysierten die unterschiedlichen Motive für und Wege zu einem Leitbild. Insgesamt kamen sie zu dem Ergebnis, dass es „das Leitbild” nicht gibt, alle sind sehr unterschiedlich beschaffen. Im Einzelfall könne es durchaus wichtig sein, die „Idee” oder „Grundverfasstheit” als Rahmen für die Kulturentwicklung explizit zu formulieren.

Gruppenfoto der Teilnehmer:innen